Archiv

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Vorträgen vergangener JUG-Treffen.

Donnerstag, 19. 01. 2012 ab 18:30 Uhr

Programm

Bessere Präsentationen für Entwickler und Architekten halten
Michael Plöd (Senacor Technologies AG)

Wer kennt sie nicht aus seinem beruflichen Alltag: tödlich langweilige, mit Details überhäufte PowerPoint Präsentationen, die die Zuhörer und Leser mit Bullet-Point Wüsten in den Schlaf treiben und primär der Selbstbeweihräucherung des Referenten dienen? Anders gefragt: wer ist als Entwickler oder Architekt schon einmal mit einer Präsentation, in der man seinem Management eine tolle neue Technologie schmackhaft machen wollte, an eine Wand gelaufen weil man einfach nicht die richtigen Worte fand um Zugang zu seinem Chef (Chef) zu erhalten?
Solche Situationen wird jeder, der im IT- oder Projektgeschäft tätig ist, nicht nur einmal in seiner Laufbahn erleben. Des Weiteren hat in den letzten Jahren das Buch Presentation Zen von Garr Reynolds insbesondere auf Konferenzen zu einer spürbaren Veränderung im Entwurf von Schaubildern geführt. Oft sind die eben genannten Bullet-Points verschwunden und wurden durch großflächige Bilder mit wenig Text ersetzt. Allerdings wirkt der eben genannte Stil im Geschäftsleben, welches sich auf das Tagesgeschäft konzentriert und sich abseits von Sales-Pitches o.ä. bewegt, oft unangebracht. Dabei ist das Erstellen guter Präsentationen kein Hexenwerk, welches nur Unternehmensberatern oder Design Spezialisten vorbehalten ist. Jeder kann gute Präsentationen erstellen. Stellen wir einmal das Layout und Design der Folien zurück, werden wir erkennen, dass die Basis eine solide Story und eine gute Argumentations-Kette sein muss. Genau an dieser Stelle setzt dieser Vortrag an und vermittelt Ihnen ausgehend von einer Idee oder einem Thema grundlegende Techniken zur Vorbereitung, Argumentation, Storybuilding und schließlich zum Entwurf einer gelungenen Präsentation.

Michael Plöd ist Principal Architect und Partner bei der Senacor Technologies AG und in dieser Rolle überwiegend in Projekten tätig, die die Transformation großer IT-Landschaften anstreben. Michael ist Speaker auf zahlreichen Konferenzen und regelmäßiger Autor diverser Fachartikel zu den Themen Java Persistence, Apache Wicket und Präsentationstechniken.

SQL ohne Join
Heiner Kücker

Trotz der NoSQL-Bewegung mit (eventuell) verteilten Dokument-Stores, Graph-Datenbanken oder (Multi-) Key-Value-Stores werden in Großunternehmen und Behörden relationale Datenbanken immer noch eingesetzt. Für uns Java-Programmierer ist das Schreiben eines komplexen SQL-Statements immer eine Anstrengung. Es entspricht nicht unserem üblichen Denkmuster und wir tun es zu selten, um darin wirklich fit zu werden. Wer ist nicht schon mal über einen versehentlich verwendeten INNER-JOIN gestolpert und bekam nicht das gewünschte Ergebnis. Der Sprecher erläutert seine Überlegungen zum Thema und dem Zusammenhang von Enterprise-Java und relationalen Datenbanken. Zum Abschluß wird noch die prototypische Implementierung einer Abfragesprache mit Elementen aus XPath und Hibernate-Query-Language vorgestellt.

Donnerstag, 15. 12. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Einfacher bauen – SBT im Vergleich zu Ant, Maven & Co.
Joachim Hofer (imbus AG)

Aus der Scala-Welt kommt ein kleines, feines Build-Tool namens “Simple Build Tool” SBT, welches in diesem Vortrag vorgestellt werden soll. Dabei wird auf die speziellen Vorzüge und Eigenheiten von SBT eingegangen, sowie eine Abgrenzung gegen die klassischen Platzhirsche Ant und Maven einerseits und andere neuere Systeme wie Gradle und Buildr andererseits vorgenommen. Speziell wird an Beispielen gezeigt, wie man SBT für die eigenen Zwecke anpassen/erweitern kann.

Joachim Hofer ist als Teamleiter beim Qualitätssicherungs- und Testspezialisten imbus vorwiegend für die interne Produktentwicklung im Java-EE-Umfeld zuständig. Seit einiger Zeit begeistert ihn insbesondere die Programmiersprache Scala, was auch sein Open-Source-Engagement prägt, seien es das Eclipse-Plugin eCobertura oder diverse Plugins zu SBT.

Donnerstag, 17. 11. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

NetBeans Platform Hacking – BYOL (Bring Your Own Laptop)
Anton Epple (Eppleton IT Consulting)

NetBeans ist nicht nur eine beliebte IDE, sondern auch eine modulares Framework für die Entwicklung von Desktop-Anwendungen. Die NetBeans Plattform ist eine generische Applikation mit Features wie einem Plugin-System inklusive Update-Management, einem Windowing-System mit Docking-Unterstützung und frei verschiebbaren transparenten Fenstern, Splashscreens, Einstellungs- und Persistenz-Management. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl hilfreicher Bibliotheken für die Erstellung von einheitlichen User Interfaces, wie zum Beispiel Fortschrittsmonitore, ein Wizard-System und Unterstützung bei der Internationalisierung. Statt vieler Folien gibt es live-hacking und einen Schnupperkurs zur Anwendungsentwicklung mit NetBeans. Wenn Ihr Lust habt, kommt mit Eurem Laptop (NetBeans 7.01 vorinstalliert) und hackt mit.

Anton Epple hat mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Leitung von Java-Projekten und veröffentlichte zahlreiche Artikel über das Thema. Er ist als Berater weltweit für eine Vielzahl von Unternehmen tätig, angefangen von Start-ups bis hin zu Fortune 500-Unternehmen, in vielen Bereichen, einschließlich der Finanzinstitutionen und Aerospace. In seiner Freizeit ist Anton Community Leader für die JavaTools Community auf Java.net und ein Mitglied des NetBeans Dream Team and Governance Board.

Donnerstag, 20. 10. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Java 7/8/9
Michael Wiedeking (MATHEMA Software GmbH)

Obwohl Java 7 schon im Juli freigegeben wurde, konnte man auf der JavaOne doch noch recht viel zu dem Thema hören. Deshalb ist auch dieses Mal Java 7 das Thema der JUG MeNue. Dabei geht es nicht nur darum, was es überhaupt gibt, sondern vor allem darum, wie es implementiert wurde und welche Auswirkungen das auf die Performanz hat. Darüber hinaus stellt sich natürlich die Frage, wie es mit Java weiter geht. Und deshalb gibt es auch noch ein bisschen was zum Thema Java 8 und Java 9.

Donnerstag, 22. 09. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

How to develop cross-platform mobile applications connected to your Java back-end
Michael Chaize (Adobe)

With the rise of a wide range of Internet connected devices, a new class of application is emerging to work across multiple kinds of devices. Java developers are now faced with new challenges to provide the most engaging user experiences on any screen. New device input methods like touch and gestures require developers to rethink interaction models. Screen size constraints also require developers to optimize real estate usage. With so many different mediums for delivering rich Internet applications code, reuse becomes incredibly important. Adobe technical evangelists will present how Java developers can leverage the new Flex 4.5 framework to solve this actual challenge and deliver first-class smartphone and tablet applications connected to Java services. One codebase and one language to target Android, iOS and BlackBerry devices.

Michael Chaize is a Flash Platform Evangelist at Adobe where he focuses on Rich Internet Application and Enterprise Integration. Based in Paris, he works with large accounts that need to understand the benefits of rich user interfaces, leverage the existing back-ends to add a rich presentation layer and measure the impact on the existing IT teams. He believes that intuitive user experiences in the Enterprise are key to successful developments of effective, efficient, engaging, easy to learn and error free applications. He loves to promote concepts such as Productivity by design or User Experience oriented architectures. In his previous role, Michael worked as a Technical Sales in France and assumed the promotion of the Flash Platform in front of large audiences of developers and IT managers. Before joining Adobe, Michael founded a software company and taught RIA languages such as Flex in IT engineering schools.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Donnerstag, 18. 08. 2011 ab 18:30 Uhr

Business Rules im Unternehmenseinsatz – Visual Rules bei easyCredit
Alexander Rudat und Daniel Kuhn (TeamBank AG)

Eine charakteristische Anforderung von Unternehmenssoftware ist, auf Änderungen der Geschäftsprozesse schnell zu reagieren. Gerade im Kreditgeschäft ändern sich sehr häufig die Rahmenbedingungen unter denen eine Bank agieren muss. Bis die Softwaresysteme auf die geänderten Geschäftsprozesse umgestellt sind, vergehen unter Umständen mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate. Eine Lösung für dieses Problem sind Geschäftsregeln (“Business Rules”), die getrennt von der Logik der Anwendungssoftware verwaltet werden. In der TeamBank AG wird seit Mitte Juni eine neue Business Rules Engine namens “Visual Rules” der Firma Bosch Software Innovations verwendet.

In einem praxisorientierten Vortrag beschreiben Alexander Rudat und Daniel Kuhn die Konzepte der Visual Rules Engine und wie diese in die easyCredit Anwendung erfolgreich integriert wurde.

Dienstag, 12. 07. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Agil 2.0: Das Agile Development Framework (ADF)
Golo Roden (Wissensvermittler und Technologieberater für .NET, Codequalität, agile Methoden)

Scrum, XP & Co – bestehende agile Methoden bedienen jeweils verschiedene Zielgruppen und Aspekte der Softwareentwicklung, doch eine einzelne agile Methode genügt in der Praxis häufig nicht. Was also fehlt, ist ein umfassendes Rahmenwerk, das die erfolgreichen Elemente der bestehenden agilen Methoden vereint, das jedoch – wenn erforderlich – auch eigene Pfade einschlägt.

Das Agile Development Framework (ADF) tritt an, dieses Problem zu lösen, indem es Individuen, Teams und Unternehmen während des gesamten Entwicklungsprozesses von qualitativ hochwertiger Software unterstützt, unter Berücksichtigung der einzelnen Rollen und deren jeweiligen Interessen.

Golo Roden (www.goloroden.de) stellt ADF und dessen Konzepte in einem kompakten Überblick vor, zeigt an Hand von praktischen Beispielen den Verlauf des Prozesses von ADF, und beschreibt Migrationspfade von Scrum und XP.

Golo Roden ist freiberuflicher Wissensvermittler und Technologieberater für .NET, Codequalität und agile Methoden. Zu diesen Themen berät er Firmen bei der Evaluierung, Erforschung und Verwendung geeigneter Technologien und Methoden. Darüber hinaus ist er journalistisch für Fachzeitschriften und als Referent und Content Manager für Konferenzen tätig. Für sein qualitativ hochwertiges Engagement in der Community wurde Golo von Microsoft als Most Valuable Professional (MVP) für C# ausgezeichnet.

Donnerstag, 16. 06. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Dependency Injection – The next generation: CDI am Beispiel betrachtet
Werner Eberling (MATHEMA Software GmbH)

Dependency Injection ist im Enterprise-Umfeld nichts wirklich Neues mehr. Mit Version 6 des JEE-Standards hat in diesem Zusammenhang, weitestgehend unbemerkt, eine neue Technologie die JEE-Bühne betreten: “Contexts and Dependency Injection”. Dem ein oder anderen evtl. noch unter dem Namen WebBeans oder als JSR 299 bekannt, vereinheitlicht dieser neue Spross der JEE-Familie u.a. Ansätze wie Komponentisierung und Dependency-Injection über die verschiedenen Schichten der JEE hinweg und bringt dabei verbesserte Typsicherheit und ein übergreifendes Eventing-Modell mit sich.

Dem Konzept: “weniger Folien, mehr Code” folgend, führt dieser Vortrag CDI am konkreten Beispiel vor.

Donnerstag, 19. 05. 2011 ab 18:00 Uhr

Anatomie einer Optimierung
Michael Wiedeking (MATHEMA Software GmbH)

Im Zusammenhang mit dem Unicode und seiner schier unbegrenzten Anzahl kodierter Zeichen stößt man zunehmend auf neuartige Probleme. Was sich nämlich bei ASCII und Latin-1 mit “nur” 256 Zeichen beispielsweise noch relativ einfach mit Bit-Arrays lösen ließ, ist bei mehr als einer Millionen Zeichen nicht mehr akzeptabel. Deshalb wird in diesem Vortrag an einem konkreten Beispiel demonstriert, mit Hilfe welcher Datenstrukturen die mit dem Unicode verbundenen Herausforderungen gemeistert werden können.

Michael Wiedeking ist Gründer und Geschäftsführer der MATHEMA Software GmbH, Veranstalter des Herbstcampus und Herausgeber vom KaffeeKlatsch – dem Magazin rund um Software-Entwicklung. Er ist Java-Programmierer der ersten Stunde, schreibt Artikel und spricht regelmäßig auf Konferenzen. Am liebsten aber “sammelt” er Programmiersprachen und beschäftigt sich mit deren Design und Implementierung.

Donnerstag, 14. 04. 2011 ab 18:30 Uhr

Funktionale Datenstrukturen in Java
Michael Wiedeking (MATHEMA Software GmbH)

Obwohl deutlich älter als die Objektorientierung, erfreut sich das funktionale Paradigma erst neuerdings eines immer größer werdenden Publikums. Scheint es doch – trotz seines eher akademischen Rufes – die kommenden Multithreading-Probleme lösen zu können. Das gilt insbesondere auch für Datenstrukturen, die – unter besonderer Berücksichtigung des Java’schen Memory-Modells – enorme Vorteile bieten.

Dieser Vortrag gibt einen kurzen Einblick, sowohl in das funktionale Paradigma mit seinen klassischen Methoden als auch in das Memory-Modell von Java, und zeigt anhand von theoretischen und praktischen Beispielen, wie man darauf aufbauend Thread-sichere Datenstrukturen in Java bauen kann.

Michael Wiedeking ist Gründer und Geschäftsführer der MATHEMA Software GmbH, Veranstalter des Herbstcampus und Herausgeber vom KaffeeKlatsch – dem Magazin rund um Software-Entwicklung. Er ist Java-Programmierer der ersten Stunde, schreibt Artikel und spricht regelmäßig auf Konferenzen. Am liebsten aber “sammelt” er Programmiersprachen und beschäftigt sich mit deren Design und Implementierung.

Donnerstag, 17. 03. 2011 ab 18:30 Uhr

Ereignishaft – Event-basierte-Architekturen mit OpenSource im Heterogenen Umfeld (Java und .Net)
Thomas Haug (MATHEMA Software GmbH)

Service-orientierte Architekturen (SOA) und Web-Services basieren oftmals auf Remote Procedure Calls (RPC). Der Einsatz von RPCs führt jedoch zu einer direkten Kommunikation und verletzt somit eine der wesentlichen Grundlagen der SOA, nämlich lose Kopplung. Event-basierte Architekturen (EDA) stellen einen höheren Entkopplungsgrad bereit, da alle Kommunikation über einen Vermittler (Broker) abgehandelt wird. Der Broker ist für das Empfangen von Nachrichten und das Weiterleiten an die Empfänger zuständig. Die Enterprise-Integration-Muster beschreiben eine Mustersprache zum Entwurf Ereignis-basierter Systeme.

In diesem Vortrag werden sowohl die zugrunde liegenden Konzepte und die Enterprise-Intergration-Mustersprache anhand vom Open-Source-Framework Apache ActiveMQ im Zusammenspiel mit Apache Camel und Apache NMS im heterogenen Umfeld vorgestellt und gezeigt, welche nicht-funktionalen Eigenschaften – wie Verfügbarkeit und Skalierung – sich durch die Wahl dieses Architektur-Paradigmas umsetzen lassen.

Donnerstag, 17. 02. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Dranbleiben – Continuous Delivery für Java Anwendungen
Axel Fontaine (Axel Fontaine IT Services)

In diesem Vortrag zeigt Axel Fontaine wie man Java Anwendungen mehrmals pro Tag zuverlässig produktiv bringen kann. Reibunglos, schnell und ohne Downtime. Axel begleitet dich auf einer Reise von der Anforderung bis zum Livegang. Der Weg dorthin führt uns über Buildautomatisierung, Testautomatisierung, Deploymentautomatisierung, Deployment ohne Downtime, Branching und mehr…

Von Prinzipien bis zur konkreten Technologie und Open-Source-Lösungen von Heute.

Donnerstag, 20. 01. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Zeitenwende – Vom Mainframe in die Client-Server-Welt
Matthias Göttler (MATHEMA Software GmbH)

Früher oder später kommt auch für Software der Zeitpunkt, an dem Sie durch ein Nachfolgeprodukt ersetzt werden muss. Je nach verstrichener Lebensdauer der alten Version können dadurch grundlegende Änderungen in der umgebenden Systemlandschaft notwendig werden. Dieser Vortrag berichtet von den Erfahrungen bei der Migration eines Expertensystems von der bisherigen Mainframe-Version zur neuen Java-basierten Client-Server-Architektur.

Märchenstunde – Cucumber
Andreas Schubert (MATHEMA Software GmbH)

Cucumber ist ein auf Ruby basierendes Test-Framework, welches den Ansatz des Behaviour-Driven-Development unterstützt. In einer der menschlichen Sprache angelehnten DSL wird das Verhalten einer Software beschrieben und mittels Cucumber entsprechende Tests generiert und ausgeführt. Die Sprachunterstützung ist dabei nicht auf Ruby beschränkt: Java, .Net, Flex oder Web-Applikationen (egal in welcher Sprache) können unterstützt werden. Dieser Vortrag bietet einen Einblick in Cucumber anhand praktischer Beispiele.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Donnerstag, 16. 12. 2010 ab 18:30 Uhr bis ca. 21:30 Uhr

Programm

Do it yourself – Scrum am eigenen Leib erfahren
Golo Roden (Wissensvermittler und Technologieberater für .NET, Codequalität, agile Methoden)

Agile Methoden und speziell Scrum sind derzeit “in” – schließlich versprechen sie, deutlich flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können, als die klassischen Vorgehensweisen. Doch was genau ist Scrum eigentlich, und wie funktioniert es? Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, und wann eignet sich Scrum überhaupt? Golo Roden stellt Scrum in allen Facetten vor, erläutert neben den theoretischen Grundlagen auch, worauf es in der Praxis ankommt, und diskutiert Fragen zum Einsatz von Scrum.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Donnerstag, 18. 11. 2010 ab 18:30 Uhr

Programm

Ereignishaft – Event-basierte-Architekturen mit OpenSource im Heterogenen Umfeld (Java und .Net)
Thomas Haug (MATHEMA Software GmbH)

Dieser Termin musste leider krankheitsbedingt entfallen.

Donnerstag, 21. 10. 2010 ab 18:30 Uhr

Programm

Do programming models help to solve the multicore menace?
Christoph von Praun (Fachbereich Informatik, Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg)

With the advent of the multicore age, major hardware vendors go beyond their traditional role in engineering high-end compiler technology and engaged in designing and marketing novel models for programming parallel machines. Consider, e.g., Intel’s TBB, NVIDIA’s CUDA, and Sun/Oracle’s strong engagement in transactional memory research. This talk gives an overview of IBM’s contribution to the field: the X10 programming language, its motivation and technology. Finally, we’ll give a more general perspective on the role of programming models in the context of software productivity and quality for multicore architectures.

Christoph von Praun is a faculty member at the Georg-Simon-Ohm University of Applied Sciences in Nuremberg. Prior to that, he was a Research Staff Member at IBM T.J. Watson in Yorktown Heights where he studied efficient synchronization mechanisms for multiprocessor architectures, parallel programming models, and tools that support transactional synchronization. Christoph was a member of the team that designed the programming language X10. He graduated at the Swiss Federal Institute of Technology (ETH). Before joining ETH, he was a Fellow at CERN in Geneva.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Redmine – Projektmanagement für Entwickler
Sebastian Hempel (IT-Consulting Hempel)

Redmine ist ein webbasiertes Projektmanagement-Tool auf Basis von Ruby on Rails. Zentrales Element ist ein Issue-Tracking-System. Mit Tickets werden alle Aufgaben in einem Projekt beschrieben, den Entwicklern zugewiesen und deren Abarbeitung dokumentiert.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Funktionalität von Redmine anhand eines fiktiven Projekts. Ein Schwerpunkt stellt die Integration von Redmine in eclipse über das Mylyn Plugin dar.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Donnerstag, 16. 09. 2010 ab 18:30 Uhr

Programm

Wie vollständig sind Ihre Tests? – Code Coverage in Eclipse
Joachim Hofer (imbus AG)

Beim Entwickeln muss man sich mit wachsender Zahl von Tests die Frage stellen, nach welchen Kriterien bzw. mit welchen Zielen denn die Tests geschrieben werden, oder anders herum, wie gut die Tests eigentlich die Softwarequalität sicherstellen. – Ein häufig hierfür genutztes Kriterium ist die Code Coverage: Die Tests sollen den Code möglichst gut abdecken.

In diesem Vortrag wird zunächst an Hand von konkreten Beispielen beleuchtet, welche Arten von Code Coverage es gibt, und welche Vor- und Nachteile sie allgemein jeweils mit sich bringen. Danach wird auf die Toolunterstützung im Umfeld von Programmiersprachen auf Basis der Java Virtual Machine eingegangen, speziell im Hinblick auf Werkzeuge, die sich in Eclipse integrieren. Hierbei werden an Hand einiger praktischer Beispiele speziell die beiden Eclipse-Plugins EclEmma und eCobertura vorgestellt. Auf die Stärken und Schwächen der beiden Plugins je nach Anwendungsszenario wird detailliert eingegangen.

Donnerstag, 19. 08. 2010 ab 18:30 Uhr

Programm

Scala – Alle Macht den Entwicklern!
Joachim Hofer (imbus AG)

Scala ist eine weitere Programmiersprache auf Basis der Java Virtual Machine. – Langweilig…

Doch halt! Was haben wir denn da?

Einen objektorientiert-funktionalen Mischling? Ein ausgefeiltes Haskelleskes Typsystem, das nichtsdestotrotz Duck-Typing und Monkey-Patching erlaubt? Eigenbau-DSLs mit Compile-Zeit-Prüfung? Ein Concurrency-Konzept, das Spaß macht und schmeckt? Und wo sind eigentlich all die NullPointerExceptions hin? Dieser Vortrag führt an Hand von praktischen Beispielen durch die faszinierende neue Scala-Welt. Damit das Programmieren in Java hinterher richtig wehtut.

Verlosung

Der glückliche Gewinner der Verlosung einer Freikarte für den Herbstcampus ist Michael Burger. Herzlichen Glückwunsch.

Donnerstag, 15. 07. 2010 ab 18:30 Uhr

Programm

Echt Groovy – Ein kurze Einführung in Groovy
Michael Wiedeking (MATHEMA Software GmbH)

Groovy ist eine dynamisch typisierte Sprache für die Java Virtual Machine (JVM) mit Features, auf die Java-Entwickler nur neidisch sein können: Closures, native Syntax für Maps und vieles mehr. So hat sich Groovy – vor allem wegen der uneingeschränkten Integration mit Java – in einigen Bereichen als das “bessere” Java etablieren können. Dieser Vortrag gibt deshalb für neugierige Java-Entwickler eine kleine Einführung in die Stärken und Schwächen von Groovy, stellt dessen Ideen und Prinzipien vor und zeigt, wie man beispielsweise mit Groovy leichter Testen kann.

Real Grails – Projektbericht und Einführung
Jörn Hahn (Freiberuflicher Berater/Trainer)

Einfach und schnell soll die Entwicklung gehen, mit Groovy und Grails, aber ist das Framework auch für richtige Projekte geeignet? Nach einem Überblick und einer kurzen Einführung mit vielen Beispielen zeigt dieser Vortrag wie Grails Spring und Hibernate verwendet, um die Basis für zeitsparende Software-Entwicklung zu legen. Wie es sich mit Grails im Projekt arbeitet, welche Tools sich eignen, was für Fallstricke und Vorteile sich ergeben und was dabei zu beachten ist kommt ebenfalls nicht zu kurz.