Archiv

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Vorträgen vergangener JUG-Treffen.

Donnerstag, 13. 11. 2014 ab 18:30 Uhr

Programm

Entscheidung von Stillstand zu moderner Web-Entwicklung – Erfahrungen bei der DAB-Bank mit großen JavaScript-Projekten aus der Praxis
David Amend

Die Chance, auf den Zug der modernen Online-Technologien aufzusteigen, sollte ergriffen werden, bevor es zu spät ist. Sind für die einen der Wechsel der Frontend-Technologien weg von Java noch nicht “Enterprise-ready”, stellt der Einsatz von JavaScript in Browser, Apps und auf dem Server für die Big Player im Onlinebusiness eine weitaus effektivere Software-Entwicklung dar.

Der Vortrag richtet sich sowohl an Kritiker des genannten Technologie-Stacks als auch an bereits Überzeugte, die einen geschärften Blick über aktuelle Entwicklungen für das Web erfahren möchten. Die Diskussionsrunde lädt ein zu Themen über TypeScript, Angular und deren Praxistauglichkeit.

David Amend ist spezialisiert auf die Entwicklung und Konzeption für Web-Frontends. Dabei hat er Spaß daran, das Erfolgsrezept moderner Web-Entwicklung in Vorträgen und Publikationen, OpenSource-Projekten und Entwickler-Teams im Unternehmen, weiterzugeben.

Donnerstag, 16. 10. 2014 ab 18:30 Uhr

Programm

Baukasten für interne DSLs in Java
Heiner Kücker

Fluent Interfaces mit Method Chaining sind eine Möglichkeit, interne DSLs (Domain Specific Languages) in Java zu realisieren. Durch die neue Java 8-Stream-API ist es auch für den weniger ambitionierten Java-Entwickler alltäglich verwendbar. Durch sogenannte progressive Interfaces (Begriff von Martin Fowler) bzw. Intermediate-Klassen ist es möglich den Anwender des fluent interface mit der Autovervollständigung der IDE zu unterstützen und eine korrekte Verwendung des fluent interface zur Compile-Zeit abzusichern. Selbst auf der deutschen Wikipedia-Seite wird vorgeschlagen, das fluent interface auf Basis einer Grammatik zu generieren. Seltsamerweise gibt es nirgendwo eine Lösung zum Herunterladen. (Eventuell kann der Redner mit Suchmaschinen nicht so gut umgehen). Er hat nur Lösungen mit einem Zustandsautomat gefunden, ok, jede gültige Grammatik kann in einen Zustandsautomaten umgewandelt werden, aber Grammatiken sind ausdrucksstärker.

Beim Vortrag präsentiert der Redner den weltweit ersten und scheinbar immer noch einzigen frei verfügbaren Code-Generator für fluent interfaces auf Basis einer Grammatik. Aufgrund des Vakuums im Netz bezüglich der sich daraus ergebenden Probleme (Konvertierung zirkulärer Strukturen) und der sich aufdrängenden Erweiterungen der constrained (prediktiven) Grammatik und der endlichen rekursiven Grammatik scheint es bezüglich solcher Code-Generatoren bei Willensbekenntnissen oder Primitiv-Lösungen geblieben zu sein.

Heiner Kücker ist seit 2000 freiberuflicher Java-Programmierer und interessiert sich für Fehlervermeidung zur Compile-Zeit, DSLs und funktionale Programmierung.

Donnerstag, 18. 09. 2014 ab 18:30 Uhr

Programm

CDI, Design Patterns und AOP
Martin Reimann

Für den Software-Architekten und -Entwickler sind Design Patterns und AOP wichtige Werkzeuge, um wartbare und portierbare Software zu erstellen und auch um Komplexität überhaupt beherrschen zu können. CDI, das seit Java EE 6 zum offiziellen Technologie-Stack gehört und immer weitere Verbreitung findet, bietet über Dependency Injection und Web Beans hinaus standardisierte Patterns und ein „AOP-Light“. Der Vortrag zeigt nach einem Überblick, welche Werkzeuge hier CDI bereithält und wie man sie auch ganz praktisch programmiert! Wer beim Live Coding aktiv mitmachen möchte, bringt einfach seinen Laptop samt IDE und installiertem Application Server seiner Wahl mit.

Martin Reimann ist selbstständiger Consultant für JEE-Projekte und arbeitet als Entwickler, begeisterter Software-Architekt und Berater. Er interessiert sich für Technologien und Methoden, mit denen wir IT-Projekte auch bei Ressourcen-Knappheit erfolgreich und wirtschaftlich durchführen können: Software-Architektur, Automatisierung, MDE sowie Holistisches Projektmanagement und Verbesserungskultur. Er arbeitet zur Zeit an einer Veröffentlichung zum Thema „Java-Technologien für Software-Architekten“ (http://rc42.de).

Donnerstag, 10. 07. 2014 ab 18:30 Uhr

Programm

Dokumentation schreiben kann Spass machen!
Sebastian Hempel

Woran liegt es, dass in den meisten Projekten und Unternehmen das Schreiben von Dokumentation einen so schlechten Ruf hat? Sicher nicht daran, dass die meisten Entwickler und Projektleiter das Wissen für sich behalten möchten. Auch der Sinn von der Dokumentation an sich wird nicht in Frage gestellt. Es sind die nicht für die Zielgruppe “Informatiker” geeigne- ten eingesetzten Werkzeuge. Mit der leichtgewichtigen Auszeichnungssprache AsciiDoctor erfolgt das Schreiben von Dokumentation wie das Schreiben von Code. Der Entwickler nutzt den von ihm gewohnten Editor. Die Eingabe des Textes selbst erfolgt in reinem Text. Durch intuitive und leicht zu merkende Auszeichnungen wird die Struktur und damit indirekt die Formatierung des Textes festgelegt. Die Dokumentation kann wie Quellcode in einem VCS verwaltet werden. Wie Quellcode lässt sich die Dokumentation in verschiedene Module/Dateien aufteilen.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Auszeichnungssprache AsciiDoctor und das Programm zur Erstellung von Dokumenten im HTML- und PDF-Format. Es wird beschrieben, wie AsciiDoctor zur Dokumentation in Java (JavaDoc) verwendet werden kann. AsciiDoctor kann in die bekannten Build-Tools Ant, Maven und Gradle integriert werden, so dass die Dokumentation wie Quellcode regelmäßig übersetzt wird. Als Ausblick wird die Integration von “beschreibenden Grafikformaten” wie GraphViz und PlantUML in AsciiDoctor-Dokumente gezeigt.

Sebastian Hempel ist selbständiger IT-Consultant und Trainer aus dem Fichtelgebirge. Seit 2003 unterstützt er Kunden bei der Entwicklung und dem Betrieb von Enterprise-Anwendungen. Seine Schwerpunkte liegen dabei bei Java EE auf Linux-Systemen. In Projekten übernimmt er gerne die Konzeption und den Aufbau der Entwicklungs- und Build-Umgebung. In den letzten Jahren beschäftigt er sich mit der DevOp-Bewegung. Neben seiner Tätigkeit als Software-Entwickler hält Sebastian Hempel Trainings im Bereich Java, Java EE und Puppet.

Donnerstag, 05. 06. 2014 ab 18:30 Uhr

Programm

Java im Web mit Ajax – Eine einfache Einführung
Timo Körner

Es sollen zwei Java Web-basierte Apps vorgestellt werden:

1. Servlet- und jsp-basiert
Eine Benutzerin gibt in einem Formular Buchstaben ein, die dann auf dem Server durch das Servlet geprüft werden. Findet eine positive Prüfung statt (es gibt Ergebnisse aus dem “where” des “selects”), werden diese in ein XML-Dokument geschrieben, zur Jsp weitergeleitet und auf dem Client ausgegeben. Die Prüfung erfolgt asynchron, das heisst es können in dieser Zeit weitere Aufgaben von der Maschine gelöst werden.

2. JSF-basiert
Ausserdem wird über JSF ein Formular geladen und ausgewertet. Wurde es ordnungsgemäß verschickt, wird das Ergebnis dem Benutzer angezeigt. Dies wird ebenfalls mit Datenbankanbindung realisiert.

Info
Welche Technik wird angewandt? Jsp, Servlet, Ajax (Javascript und XML), JSF
Was können die Apps nicht? Json

Hintergrund JSF
JavaServer Faces (JSF) ist ein Web-Framework, um User-Interface-Anwendungen zu vereinfachen. Es ist für serverseitige UI-Komponenten vorgesehen. Basierend auf dem MVC-Prinzip werden wiederverwendbare UI-Komponenten eingesetzt. Die JSF-Spezifikation definiert Standardkomponenten und stellt eine API bereit für die Entwicklung solcher. Sie erlaubt auch die Weiterentwicklung dieser Komponenten.

Timo Körner hat nach seinem abgeschlossenen BWL-Studium in Bamberg und Madrid mit dem Programmieren in php und mysql begonnen. Heute ist er freiberuflich als geprüfter Oracle Java Web Programmierer für Datenbank-Anwendungen im Web tätig und programmiert in Java Web, Javascript, Node.js, Perl, Python (Django) und Ruby on Rail.

Donnerstag, 15. 05. 2014 ab 18:30 Uhr

Programm

„Real-World“ JavaFX Anwendungen – JavaFX im Enterprise Einsatz
Jens Deters

In diesem Vortrag wird am Beispiel der JavaFX-Applikationen „adm4ee“ (ein Werkzeug zum Verwalten von Java EE Servern), „MQTT FX“ (ein Tool zum Testen von MQTT-IoT-Protokoll-Kommunikation) und „picmodo“ (ein JavaFX basierter Bilderkatalog) gezeigt, was der Java 8 – Technologie-Stack an nützlichen und praktischen Neuerungen bereithält. Vorrangig geht es dabei um JavaFX, FXML, (JavaFX-)CSS und PropertyBindings aber auch um Lambdas, Streams, Nashorn Engine und NativePackaging. Zu dem kommen in den Projekten auch CDI (Weld-SE)/“Inversion of Control“ und „Convention over configuration“ für die JavaFX-UI zum Einsatz.

Jens Deters arbeitet als Software-Entwickler bei der EMPIC GmbH in Erlangen. Seine Schwerpunkte sind die Benutzerschnittstellen von EMPIC-EAP (Java EE Rich-Client und Web-Client). Daneben beschäftigt er sich intensiv mit JavaFX und veröffentlicht als JavaFX-Community Mitglied regelmäßig Beiträge zum Thema in seinem Blog unter www.jensd.de. Sein besonderes Interesse gilt dabei embedded JavaFX auf dem Raspberry Pi.

Donnerstag, 10. 04. 2014 ab 18:30 Uhr

Programm

Die Wahl der Waffen – jQuery mobile und Sencha Touch im praktischen Vergleich
Werner Eberling

Web-Anwendungen gelten inzwischen als die Geheimwaffe zur Beherrschung der heterogenen Welt mobiler Endgeräte. Im Zusammenspiel mit hybriden Ansätzen, wie z. B. PhoneGap bieten sie eine (mehr oder weniger) einfache Möglichkeit zur Gestaltung mobiler Oberflächen. Doch die Anzahl der Frameworks zur Gestaltung von Web-Seiten für mobile Endgeräte ist groß. Anhand eines praktischen Beispiels werden im Rahmen dieses Vortrags zwei bekannte Vertreter ihrer Zunft (jQuery Mobile und Sencha Touch) am praktischen Beispiel vorgestellt.

Ziel ist es, Ihnen die Möglichkeit zu geben ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich die einzelnen Frameworks “anfühlen”, ohne sich tief in deren Theorie einarbeiten zu müssen.

Werner Eberling ist als Principal Consultant und Trainer für die MATHEMA Software GmbH in Erlangen tätig. Seit 1999 beschäftigt er sich mit verteilten Systemen, mit Fokus auf CORBA und der Java EE. Sein aktuelles Steckenpferd ist die Anwendungsentwicklung für mobile Endgeräte bzw. deren Anbindung an Enterprise Systeme. Neben seiner Projekttätigkeit hält Werner Eberling Technologie-Trainings in Deutschland und der Schweiz. Er ist Autor des Buches „Enterprise JavaBeans 3.1 – Das EJB-Praxisbuch für Ein- und Umsteiger“.

Donnerstag, 13. 03. 2014 ab 18:30 Uhr

Programm

Java-Stammtisch

Donnerstag, 13. 02. 2014 ab 18:30 Uhr

Programm

JDK8 und Streams
Sven Ruppert

Java 8 bringt einige Neuerungen mit sich. Eine der größeren Veränderungen ist die Einführung der neuen Streams-API in Verbindung mit Lambdas. Zusammen ergeben
diese beiden Dinge sehr effektive Werkzeuge für den Entwickler. Wir schauen uns an, was genau diese Streams sind, wie man sie einsetzen kann und welche Vorteile sich aus dem Einsatz ergeben. Beispiele aus dem Bereich der Nebenläufigkeit und der Integration in JavaFX zeigen auf, wie Streams in der täglichen Arbeit eingesetzt werden können. Zum Schluss werden wir uns damit auseinandersetzen wie pre JDK8 Designpatterns migriert werden können.

Sven Ruppert arbeitet bei der SiteOS AG in München, spricht seit 1996 Java und arbeitet seitdem in nationalen und internationalen Projekten in den Bereichen verteilte Systeme, Big Data, BI sowie in der Migration von Altprojekten auf aktuelle Standards und Technologien.

Donnerstag, 16. 01. 2014 ab 18:30 Uhr

Programm

Caching in Business-Anwendungen: Einsatz, Patterns & Best Practices
Michael Plöd

Das Thema Caching ist für zahlreiche Business-Anwendungen relevant und der Markt für Caching-Lösungen reicht von einfachen lokalen Caches bis hin zu mächtigen und komplexen Data Grids. Ein weiteres Differenzierungsmerkmal ist die Konsistenzgarantie beziehungsweise die transaktionale Integrität, welche die unterschiedlichen Lösungen bieten. Allerdings unterscheiden sich Anwendungen, welche Geschäftsprozesse in gewachsenen Unternehmenslandschaften umsetzen stark von sozialen Netzwerken oder Internetdiensten, die aus dem Startup-Umfeld kommen.

Der Vortrag adressiert in erster Linie das erste Szenario: Caching in Unternehmensanwendungen, welche auf Basis einer bereits bestehenden Infrastruktur umgesetzt werden. Hierbei werden zuerst die Herausforderungen, die diese Anwendungen an das Thema Caching stellen, vorgestellt. Aspekte die hierbei betrachtet werden, sind Security, Monitoring, Audit-Compliance, Art der Daten und Geschäftsprozesse. Im zweiten Teil werden unterschiedliche Arten des Cachings vorgestellt und im Hinblick auf die eben erwähnten Herausforderungen bewertet. Abschließend geht der Vortrag darauf ein, welche Patterns und Best Practices sich in der Praxis bewährt haben und wie das Thema Caching möglichst transparent und deterministisch in Business-Anwendungen integriert werden kann.

Michael Plöd ist Principal Architect und Partner bei der Senacor Technologies AG und in dieser Rolle überwiegend in Projekten tätig, die die Transformation großer IT-Landschaften anstreben. Michael ist Speaker auf zahlreichen Konferenzen und regelmäßiger Autor diverser Fachartikel.

Donnerstag, 05. 12. 2013 ab 18:30 Uhr

Programm

JavaOne Technology Update
Wolfgang Weigend

Betrachtet werden Java Security, JDK 7 Update Releases und der Ausblick auf JDK 8 mit den Hauptmerkmalen Lambda und Nashorn. JavaFX wird als strategische Java Desktop Technologie in Java SE 8 einfliessen und dann gemeinsam mit dem JDK 8 ausgeliefert. Der standardisierte Übergang im Rahmen von JavaFX zu einer eigenen Spezifikation erfolgt über das Projekt OpenJFX. Die Konvergenz von Java SE und CDC Embedded wird weiter vorangetrieben. Mit der Einführung von Java SE 8 Compact Profilen werden drei neue Profile als Subsets von Java SE im JDK 8 zur Verfügung stehen, um die Modularisierung für Java Embedded im JDK 8 für Jigsaw vorzubereiten. Die Java Plattformmodularisierung mit dem Projekt Jigsaw ist für das JDK 9 vorgesehen.

Wolfgang Weigend arbeitet als Sen. leitender Systemberater bei der Oracle Deutschland B.V. & Co. KG. Er beschäftigt sich mit Java-Technologie und Architektur für unternehmensweite Anwendungsentwicklung.

Donnerstag, 07. 11. 2013 ab 18:30 Uhr

Programm

Neo4j und die wunderbare Welt der Graphen – eine Einführung
Stefan Armbruster

NoSQL-Technologien sind jetzt in aller Munde, und das Interesse daran steigt immer weiter. Der Aufklärungsbedarf ist enorm, da die Verantwortung für die Entscheidung für Technologien immer mehr in den Händen der Entwickler liegt.
Die meisten nichtrelationalen Datenbanken kümmern sich bisher nur um den Aspekt der riesigen Datenmenge, aber nicht der hohen (und steigenden) Komplexität der zu verarbeitenden Domäne. Große Firmen wie Google, Facebook und Twitter entwickeln zwar ihre eigenen In-House-Lösungen für die Verarbeitung vernetzter Daten, aber auch für uns Normalverbraucher gibt es erfolgreiche Alternativen im OpenSource-Umfeld.
Neo4j wird schon seit über 10 Jahren entwickelt und ist die ausgereifteste Datenbank in diesem Segment. Graphendatenbanken modellieren Informationen als Knoten, die durch gerichtete, getypte Kanten (oder Verbindungen) verknüpft werden. Beide können beliebige Attribut-Wert-Paare enthalten.
Wie viele NoSQL-Lösungen ist Neo4j in Java programmiert und bietet somit Entwicklern auf der JVM besonders gute Integration, sowohl die Bibliotheken und APIs für Programmiersprachen auf der JVM als auch die Möglichkeit Neo4j eingebettet in der eigenen Anwendung laufen zu lassen. Es gibt aber auch viele Treiber für die meisten anderen Programmiersprachen, die den Neo4j-Server nutzen.

Stefan war knapp 15 Jahre lang freiberuflicher Consultant im Bereich Webapplications (inbes. Java und Grails) und arbeitet seit knapp 5 Jahren mit Neo4j. Neben der Entwicklertätigkeit im Java-Umfeld setzt er Linux seit den Tagen des 1.0.x Kernels ein. Aktuell ist er für Neo Technology als Presales-Engineer für den europäischen Raum tätig.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Donnerstag, 24. 10. 2013 ab 18:30 Uhr

Programm

Himbeeren im Herbst
Jens Deters

Minicomputer wie der Raspberry Pi sind bei Bastlern zur Zeit hoch im Kurs. Durch die von Oracle für ARM-Architekturen angepassten und bereitgestellten JDKs ergeben sich auch für Java-Entwickler interessante Anwendungsmöglichkeiten für die “Taschengeld”-Computer.

Dieser Abend steht ganz im Zeichen der Möglichkeiten von Java(FX) Embedded auf dem Raspberry Pi. Es wird die GPIO-Schnittstelle des Raspberry Pi vorgestellt und an mehreren Beispielen gezeigt, wie diese mittels einer JavaFX-UI oder via REST-Schnittstelle angesteuert werden kann (generelles IO, Schrittmotorsteuerung und eine einfache Home-Automation-Lösung).

Jens Deters arbeitet als Software-Entwickler bei der EMPIC GmbH in Erlangen. Seine Schwerpunkte sind die Benutzerschnittstellen von EMPIC-EAP (Java EE Rich-Client und Web-Client). Daneben beschäftigt er sich intensiv mit JavaFX und veröffentlicht als JavaFX-Community Mitglied regelmäßig Beiträge zum Thema in seinem Blog unter www.jensd.de. Sein besonderes Interesse gilt dabei embedded JavaFX auf dem Raspberry Pi.

Donnerstag, 12. 09. 2013 ab 18:30 Uhr

Programm

Nullchecker selbstgebastelt
Heiner Kücker

Anhand eines extrem simplen Nullcheckers zeigt der Redner die Möglichkeiten und Grenzen den vorhandenen Java-Compiler für höherwertige statische Prüfungen zu verwenden. Weitere Beispiele zeigen die Nachahmung der path-dependent types und phantom types aus Scala mit Java-Generics. Vom Nachbau der Scala-Option und -Either-Methodik wird der Bogen zu checked und unchecked Exceptions geschlagen, wobei jeder seine Meinung darüber einbringen kann. Die Zuhörer sollten bereit sein, geistig das Alltagsgrau aus Build und Code-Abdeckung zu verlassen und sich auf die formale Prüfung einzulassen. Jünger anderer Sprachen wie Scala, Kotlin, Ceylon oder C# sind mit ihrer Kritik und ihren Anregungen willkommen.

Schwarze 8 – Änderungen in Java 8
Michael Wiedeking

Endlich scheint es tatsächlich soweit zu sein: Nächstes Jahr kommt Java 8 mit lang ersehnten Neuerungen. Angefangen bei der Parallelisierung der Collection-Klassen, über die Anpassungsmöglichkeiten beim Compilieren, bis hin zu den längst überfälligen Lambda-Ausdrücken und den daraus resultierenden Schnittstellenänderungen. Dieser Vortrag stellt die Liste der geplanten Änderungen vor und beschäftigt sich mit den wichtigsten Änderungen etwas mehr im Detail.

Michael Wiedeking ist Gründer und Geschäftsführer der MATHEMA Software GmbH. Er ist Java-Programmierer der ersten Stunde, schreibt regelmäßig Artikel und spricht auf Konferenzen. Am liebsten aber “sammelt” er Programmiersprachen und beschäftigt sich mit ihrem Design und ihrer Implementierung.

Donnerstag, 11. 07. 2013 ab 18:30 Uhr

Programm

JavaFX 8 – Das neue Java Standard UI Toolkit
Anton Epple

Mit dem JDK 8 wird JavaFX erstmals Teil des Sprachstandards. Spätestens jetzt ist es an der Zeit sich das neue UI Toolkit einmal genauer anzusehen. Was ist unter der Haube, wie sieht die API aus, welche Plattformen werden unterstützt und was für Tools gibt es für die Entwicklung. Hier gibt es den kompletten Überblick über den gegenwärtigen Stand der API und einen Ausblick auf die Zukunft: 3D, OpenJFX, JavaFX auf dem iPad und unter Android.

Anton Epple ist Trainer und Consultant bei Eppleton in München. Sein Spezialgebiet sind Java Client-Technologien. Seine gegenwärtigen Interessen sind JavaFX und bck2brwsr. Anton engagiert sich für die Java Community in München, und organisiert unter anderem die JayDay Konferenz. Er trägt regelmäßig sowohl auf JUG Events, als auch bei großen internationalen Konferenzen vor und ist Reviewer des JavaFX Tracks der JavaONE. 2007 wurde er zum Mitglied des NetBeans Dream Team ernannt und ist gewählter Community-Vertreter im NetBeans Governance Board.

Donnerstag, 13. 06. 2013 ab 18:30 Uhr

Programm

Elasticsearch – Search made easy
Alexander Reelsen

Eine performante, verteilte und relevante Suchmaschine zu erstellen und zu verwalten, ist eine komplexe Aufgabe. Dieser Vortrag zeigt die auftretenden Komplexitäten beim Aufsetzen einer verteilten Suchmaschine – aus Administrator-, Entwickler- und Usersicht – aber auch, wie man einige dieser Probleme mit Elasticsearch als Plattform lösen kann. Des Weiteren werden ebenfalls die initiale Konfiguration, Integrationsszenarien, Betrieb in der Produktionsumgebung sowie die mögliche Erweiterbarkeit von Elasticsearch beleuchtet.

Alexander Reelsen ist Software Engineer bei Elasticsearch. Nach mehreren Jahren im Bereich der JVM-basierten Web-Entwicklung mit Fokus auf leicht zu wartenden und zu entwickelnden Frameworks wie dem Play Framework oder Dropwizard liegt sein Fokus aktuell im Bereich Information Retrieval.

Donnerstag, 16. 05. 2013 ab 18:30 Uhr

Programm

Die verflixte(?) Sieben – Ein Blick auf den aktuellen JBoss AS 7 – von JBoss Modules bis Clustering
Werner Eberling

In regelmäßigen Abständen scheint JBoss (seit einigen Jahren ein Teil von RedHat) die Notwendigkeit zu sehen den gleichnamigen Application-Server auf technisch neue Beine zu stellen. Mit Version 7 stand wieder ein solcher “Re-Write” ins Haus. Einige der Neuerungen, die diese neue Version mit sich bringt, sollen anhand praktischer Beispiele beleuchtet werden.

Werner Eberling ist als Principal Consultant und Technical Lead bei der MATHEMA Software GmbH in Erlangen tätig. Seit 1999 beschäftigt er sich mit verteilten Systemen, mit dem Fokus auf CORBA und die Java EE. Sein aktuelles Steckenpferd ist die Anwendungsentwicklung für mobile Endgeräte bzw. deren Anbindung an Enterprise Systeme. Neben seiner Projekttätigkeit hält Werner Eberling Technologie-Trainings in Deutschland und der Schweiz. Er ist Autor des Buches “Enterprise JavaBeans 3.1 – Das EJB-Praxisbuch für Ein- und Umsteiger”.

Donnerstag, 17. 01. 2013 ab 18:30 Uhr

Programm

Akzeptanztests komplex – Maschinelle Regressionstests in Unternehmensanwendungen beherrschen
Frank Ganske

Betriebswirtschaftliche Anwendungs-Software, insbesondere Standard-Software, verarbeitet sehr komplexe Datenstrukturen in sehr komplexen Prozessen. Gleichzeitig erfolgen, teils durch gesetzliche Anforderungen, permanent Änderungen. Ein erfolgreicher Weg zu einem Testsystem, umfassend und änderungstolerant, wird in diesem Vortrag beschrieben.

Frank Ganske ist Senior Developer bei der MATHEMA Software GmbH in Erlangen. Er entwickelt seit 1991 betriebswirtschaftliche Individual- und Standard-Software. Seine Schwerpunkte sind Java-Technologien im Financial-Bereich. Besonderes Interesse hat er an Veränderungsprozessen und deren Absicherung. Sein Wissen hierzu teilt er in Artikeln und Vorträgen.

Donnerstag, 18. 10. 2012 ab 18:30 Uhr

Programm

Neues von der JavaOne
Michael Wiedeking

Auch dieses Jahr fand wieder die JavaOne zusammen mit der Oracle OpenWorld statt. Auch wenn Java auf der von etwa 40.000 Teilnehmern besuchten Konferenz nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben mag, so gab es für die mehreren Tausend Java-Besucher doch das eine oder andere Neue zu erfahren. In insgesamt 492 Sessions haben 568 Referentinnen und Referenten ihr Wissen zum Besten gegeben.

Da die Zeit nicht reicht, um alle Sessions zusammenzufassen, wird es bei diesem JUG-Treffen nur um einige dieser Neuigkeiten gehen. Speziell um die, die mit der kommenden Version von Java zu tun haben. Dazu wird nicht nur ein Blick in die Keynotes geworfen, sondern auch einige der entsprechenden Vorträge etwas näher betrachtet.

Michael Wiedeking ist Gründer und Geschäftsführer der MATHEMA Software GmbH. Er ist Java-Programmierer der ersten Stunde, schreibt regelmäßig Artikel und spricht auf Konferenzen. Am liebsten aber “sammelt” er Programmiersprachen und beschäftigt sich mit ihrem Design und ihrer Implementierung.

Donnerstag, 19. 07. 2012 ab 18:30 Uhr

Programm

Diskussion im Barfüßer

Donnerstag, 21. 06. 2012 ab 18:30 Uhr

Programm

Das Multi-Core-Dilemma – Ursachen und Auswege
Michael Wiedeking

Ein Programm für ein System mit einer beliebigen Anzahl von Rechenkernen zu schreiben ist leider eine nicht triviale Aufgabe. Allzu schnell können nämlich einzelne Cores überlastet sein, während andere ungenutzt brachliegen, Zugriffe auf Hauptspeicher und Cache können sich ganz überraschend als Flaschenhals entpuppen, und die Synchronisation von Datenzugriffen kann die Performanz unangenehm beeinträchtigen.
Deshalb gibt dieser Vortrag einen Überblick über moderne Prozessorarchitekturen, zeigt, wie diese arbeiten, und demonstriert, wie (un)geschicktes Programmieren die Performanz signifikant beeinflussen kann. Darüber hinaus wird gezeigt, wie Programmierumgebungen – beispielhaft .NET und Java – versuchen, dieser Probleme Herr zu werden. Abschließend wird noch ein Blick auf die theoretischen Grenzen der Parallelprogrammierung geworfen und ein Blick darauf gewagt, wie sich die Art der Programmierung in Zukunft verändern könnte.

Michael Wiedeking ist Gründer und Geschäftsführer der MATHEMA Software GmbH. Er ist Java-Programmierer der ersten Stunde, schreibt regelmäßig Artikel und spricht auf Konferenzen. Am liebsten aber “sammelt” er Programmiersprachen und beschäftigt sich mit ihrem Design und ihrer Implementierung.

Donnerstag, 24. 05. 2012 ab 18:30 Uhr

Programm

Echolot – Qualitätssicherung mit Sonar
Thomas Haug

Das Messen und Kontrollieren von Qualität ist ein wichtiger Baustein zur Entwicklung von professioneller Software. Häufig kommt dies in Projekten zu kurz. Andererseits existieren in der Java-Welt eine Vielzahl von (frei verfügbaren) Werkzeugen, zur statischen und dynamischen Code-Analyse. Aber eine konsolidierte Sicht auf die gemessenen Werte der Werkzeuge fehlt oft und führt unter anderem zur Mehrfachmessung der gleichen Metriken durch unterschiedliche Werkzeuge oder zu unterschiedlichen Interpretationen der gleichen Metriken. Dies läßt sich durch entsprechendes Augenmerk vermeiden. Wesentlich schwieriger ist das Zusammenführen der gemessenen Werte aus den verschiedenen Werkzeugen zu einer konsolidierten Sicht, um aus dieser abzuleiten, an welchen Stellen des Systems Handlungsbedarf besteht. Ohne ein geeignetes Werkzeug ist diese Aufgabe aufwändig und somit kostenintensiv.
Mit Sonar existiert ein frei verfügbares Werkzeug, das eine konsolidierte Sicht auf gängige Analyse-Werkzeuge der Java-Plattform im Sinne der Konfiguration und der Darstellung der Ergebnisse ermöglicht. Diese Konsolidierung erleichtert die Analyse des gemessenen Systems wesentlich und ermöglicht somit schnell unter Berücksichtigung aller gemessenen Parameter zu entscheiden, ob und wo am System refaktoriert werden soll.
In dieser Session wird demonstriert, wie Sonar aufzusetzen ist, welche Messgrößen gesammelt und auf welche Art visualisiert werden können. Hierzu wird exemplarisch ein Projekt in mehreren Iterationen gemessen.

Thomas Haug arbeitet als Principal Consultant für die MATHEMA Software GmbH. Seit 1999 liegt sein Schwerpunkt auf verteilten Enterprise-Systemen basierend auf CORBA und JEE. Zusätzlich arbeitet er seit 2002 mit dem .NET-Framework, insbesondere im Umfeld von heterogenen und verteilten Systemen. Daneben hält er regelmäßig Vorträge auf Fachkonferenzen und veröffentlicht Artikel in verschiedenen Fachmagazinen.

Donnerstag, 19. 04. 2012 ab 18:30 Uhr

Programm

Fehlervermeidung in Java-Programmen durch statische Constraint-Klassen, Teil 2
Heiner Kücker

Der Redner erläutert die Möglichkeiten (und Grenzen) zur Verwendung von Constraint-Prüfungen in Java-Programmen zur Compile-Zeit anhand eines selbstgeschriebenen Code-Generators, welcher logische Ausdrücke, so genannte Prädikate, in Java-Klassen kondensiert.

Unterschiedliche verfolgte und nicht verfolgte Lösungs-Möglichkeiten sowie die Einbindung in eine Web-Applikation zur Abbildung des Workflow, neudeutsch Business Process, und die Vorstellung des Code-Generators runden den Vortrag ab.

Donnerstag, 22. 03. 2012 ab 18:30 Uhr

Programm

Vendetta – Ein kritischer Blick auf die Entwicklung von Java
Michael Wiedeking (MATHEMA Software GmbH)

Java ist unbestritten eine der wichtigsten Sprachen, mit denen man heutzutage Software erstellen kann. Der Erfolg lässt sich beispielsweise auf die Einfachheit von Java gegenüber C++, die Objektorientierung und das Paketkonzept zurückführen. Doch bei aller Liebe, bietet Java doch Einiges zu bemängeln. In diesem Vortrag wird deshalb Java rückblickend und vorausschauend nicht nur über den Klee gelobt, sondern auch von einer möglicherweise überraschenden Seite gezeigt, die dann doch ein bisschen Kritik verdient.

Michael Wiedeking ist Gründer und Geschäftsführer der MATHEMA Software GmbH (www.mathema.de), Veranstalter des Herbstcampus und Herausgeber vom KaffeeKlatsch (www.bookware.de/kaffeeklatsch) – dem kostenlosen PDF-Magazin rund um Software-Entwicklung. Er ist Java-Programmierer der ersten Stunde, schreibt regelmäßig Artikel und spricht auf Konferenzen im In- und Ausland. Am liebsten aber „sammelt“ er Programmiersprachen und beschäftigt sich mit ihrem Design und ihrer Implementierung.

Fehlervermeidung in Java-Programmen durch statische Constraint-Klassen, Teil 1
Heiner Kücker

Der Redner erläutert die Möglichkeiten (und Grenzen) zur Verwendung von Constraint-Prüfungen in Java-Programmen zur Compile-Zeit anhand eines selbstgeschriebenen Code-Generators, welcher logische Ausdrücke, so genannte Prädikate, in Java-Klassen kondensiert.

Unterschiedliche verfolgte und nicht verfolgte Lösungs-Möglichkeiten sowie die Einbindung in eine Web-Applikation zur Abbildung des Workflow, neudeutsch Business Process, und die Vorstellung des Code-Generators runden den Vortrag ab.

Donnerstag, 16. 02. 2012 ab 18:30 Uhr

Programm

Systemtest nonstop
Joachim Hofer (imbus AG)

Agile Entwicklungsprojekte sind “test-driven”. Die Entwickler sollen und müssen aus den Tests umfassendes, schnelles, direktes Feedback erhalten. Dazu werden automatisierte Modultests in den Continuous Integration Prozess eingebaut. Der Systemtest bleibt aber leider meist “außen vor”. Er wird nachgelagert von einem gesonderten QS-Team durchgeführt. Dadurch entstehen oft sehr lange Feedback-Zyklen zurück zur Entwicklung. Die Fehler werden spät erkannt und zu spät behoben.
Warum also nicht den Systemtest ebenfalls in die Continuous Integration aufnehmen?
Am konkreten Projektbeispiel wird in diesem Workshop vorgestellt, wie das im Zusammenspiel mit den Werkzeugen Hudson/Jenkins gehen kann, welche Hürden überwunden werden müssen, und welche Vorteile man gewinnt.

Joachim Hofer ist als Teamleiter beim Qualitätssicherungs- und Testspezialisten imbus vorwiegend für die interne Produktentwicklung im Java-EE-Umfeld zuständig. Seit einiger Zeit begeistert ihn insbesondere die Programmiersprache Scala, was auch sein Open-Source-Engagement prägt, seien es das Eclipse-Plugin eCobertura oder diverse Plugins zu SBT.

Donnerstag, 19. 01. 2012 ab 18:30 Uhr

Programm

Bessere Präsentationen für Entwickler und Architekten halten
Michael Plöd (Senacor Technologies AG)

Wer kennt sie nicht aus seinem beruflichen Alltag: tödlich langweilige, mit Details überhäufte PowerPoint Präsentationen, die die Zuhörer und Leser mit Bullet-Point Wüsten in den Schlaf treiben und primär der Selbstbeweihräucherung des Referenten dienen? Anders gefragt: wer ist als Entwickler oder Architekt schon einmal mit einer Präsentation, in der man seinem Management eine tolle neue Technologie schmackhaft machen wollte, an eine Wand gelaufen weil man einfach nicht die richtigen Worte fand um Zugang zu seinem Chef (Chef) zu erhalten?
Solche Situationen wird jeder, der im IT- oder Projektgeschäft tätig ist, nicht nur einmal in seiner Laufbahn erleben. Des Weiteren hat in den letzten Jahren das Buch Presentation Zen von Garr Reynolds insbesondere auf Konferenzen zu einer spürbaren Veränderung im Entwurf von Schaubildern geführt. Oft sind die eben genannten Bullet-Points verschwunden und wurden durch großflächige Bilder mit wenig Text ersetzt. Allerdings wirkt der eben genannte Stil im Geschäftsleben, welches sich auf das Tagesgeschäft konzentriert und sich abseits von Sales-Pitches o.ä. bewegt, oft unangebracht. Dabei ist das Erstellen guter Präsentationen kein Hexenwerk, welches nur Unternehmensberatern oder Design Spezialisten vorbehalten ist. Jeder kann gute Präsentationen erstellen. Stellen wir einmal das Layout und Design der Folien zurück, werden wir erkennen, dass die Basis eine solide Story und eine gute Argumentations-Kette sein muss. Genau an dieser Stelle setzt dieser Vortrag an und vermittelt Ihnen ausgehend von einer Idee oder einem Thema grundlegende Techniken zur Vorbereitung, Argumentation, Storybuilding und schließlich zum Entwurf einer gelungenen Präsentation.

Michael Plöd ist Principal Architect und Partner bei der Senacor Technologies AG und in dieser Rolle überwiegend in Projekten tätig, die die Transformation großer IT-Landschaften anstreben. Michael ist Speaker auf zahlreichen Konferenzen und regelmäßiger Autor diverser Fachartikel zu den Themen Java Persistence, Apache Wicket und Präsentationstechniken.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

SQL ohne Join
Heiner Kücker

Trotz der NoSQL-Bewegung mit (eventuell) verteilten Dokument-Stores, Graph-Datenbanken oder (Multi-) Key-Value-Stores werden in Großunternehmen und Behörden relationale Datenbanken immer noch eingesetzt. Für uns Java-Programmierer ist das Schreiben eines komplexen SQL-Statements immer eine Anstrengung. Es entspricht nicht unserem üblichen Denkmuster und wir tun es zu selten, um darin wirklich fit zu werden. Wer ist nicht schon mal über einen versehentlich verwendeten INNER-JOIN gestolpert und bekam nicht das gewünschte Ergebnis. Der Sprecher erläutert seine Überlegungen zum Thema und dem Zusammenhang von Enterprise-Java und relationalen Datenbanken. Zum Abschluß wird noch die prototypische Implementierung einer Abfragesprache mit Elementen aus XPath und Hibernate-Query-Language vorgestellt.

Donnerstag, 15. 12. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Einfacher bauen – SBT im Vergleich zu Ant, Maven & Co.
Joachim Hofer (imbus AG)

Aus der Scala-Welt kommt ein kleines, feines Build-Tool namens “Simple Build Tool” SBT, welches in diesem Vortrag vorgestellt werden soll. Dabei wird auf die speziellen Vorzüge und Eigenheiten von SBT eingegangen, sowie eine Abgrenzung gegen die klassischen Platzhirsche Ant und Maven einerseits und andere neuere Systeme wie Gradle und Buildr andererseits vorgenommen. Speziell wird an Beispielen gezeigt, wie man SBT für die eigenen Zwecke anpassen/erweitern kann.

Joachim Hofer ist als Teamleiter beim Qualitätssicherungs- und Testspezialisten imbus vorwiegend für die interne Produktentwicklung im Java-EE-Umfeld zuständig. Seit einiger Zeit begeistert ihn insbesondere die Programmiersprache Scala, was auch sein Open-Source-Engagement prägt, seien es das Eclipse-Plugin eCobertura oder diverse Plugins zu SBT.

Donnerstag, 17. 11. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

NetBeans Platform Hacking – BYOL (Bring Your Own Laptop)
Anton Epple (Eppleton IT Consulting)

NetBeans ist nicht nur eine beliebte IDE, sondern auch eine modulares Framework für die Entwicklung von Desktop-Anwendungen. Die NetBeans Plattform ist eine generische Applikation mit Features wie einem Plugin-System inklusive Update-Management, einem Windowing-System mit Docking-Unterstützung und frei verschiebbaren transparenten Fenstern, Splashscreens, Einstellungs- und Persistenz-Management. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl hilfreicher Bibliotheken für die Erstellung von einheitlichen User Interfaces, wie zum Beispiel Fortschrittsmonitore, ein Wizard-System und Unterstützung bei der Internationalisierung. Statt vieler Folien gibt es live-hacking und einen Schnupperkurs zur Anwendungsentwicklung mit NetBeans. Wenn Ihr Lust habt, kommt mit Eurem Laptop (NetBeans 7.01 vorinstalliert) und hackt mit.

Anton Epple hat mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Leitung von Java-Projekten und veröffentlichte zahlreiche Artikel über das Thema. Er ist als Berater weltweit für eine Vielzahl von Unternehmen tätig, angefangen von Start-ups bis hin zu Fortune 500-Unternehmen, in vielen Bereichen, einschließlich der Finanzinstitutionen und Aerospace. In seiner Freizeit ist Anton Community Leader für die JavaTools Community auf Java.net und ein Mitglied des NetBeans Dream Team and Governance Board.

Donnerstag, 20. 10. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Java 7/8/9
Michael Wiedeking (MATHEMA Software GmbH)

Obwohl Java 7 schon im Juli freigegeben wurde, konnte man auf der JavaOne doch noch recht viel zu dem Thema hören. Deshalb ist auch dieses Mal Java 7 das Thema der JUG MeNue. Dabei geht es nicht nur darum, was es überhaupt gibt, sondern vor allem darum, wie es implementiert wurde und welche Auswirkungen das auf die Performanz hat. Darüber hinaus stellt sich natürlich die Frage, wie es mit Java weiter geht. Und deshalb gibt es auch noch ein bisschen was zum Thema Java 8 und Java 9.

Donnerstag, 22. 09. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

How to develop cross-platform mobile applications connected to your Java back-end
Michael Chaize (Adobe)

With the rise of a wide range of Internet connected devices, a new class of application is emerging to work across multiple kinds of devices. Java developers are now faced with new challenges to provide the most engaging user experiences on any screen. New device input methods like touch and gestures require developers to rethink interaction models. Screen size constraints also require developers to optimize real estate usage. With so many different mediums for delivering rich Internet applications code, reuse becomes incredibly important. Adobe technical evangelists will present how Java developers can leverage the new Flex 4.5 framework to solve this actual challenge and deliver first-class smartphone and tablet applications connected to Java services. One codebase and one language to target Android, iOS and BlackBerry devices.

Michael Chaize is a Flash Platform Evangelist at Adobe where he focuses on Rich Internet Application and Enterprise Integration. Based in Paris, he works with large accounts that need to understand the benefits of rich user interfaces, leverage the existing back-ends to add a rich presentation layer and measure the impact on the existing IT teams. He believes that intuitive user experiences in the Enterprise are key to successful developments of effective, efficient, engaging, easy to learn and error free applications. He loves to promote concepts such as Productivity by design or User Experience oriented architectures. In his previous role, Michael worked as a Technical Sales in France and assumed the promotion of the Flash Platform in front of large audiences of developers and IT managers. Before joining Adobe, Michael founded a software company and taught RIA languages such as Flex in IT engineering schools.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Donnerstag, 18. 08. 2011 ab 18:30 Uhr

Business Rules im Unternehmenseinsatz – Visual Rules bei easyCredit
Alexander Rudat und Daniel Kuhn (TeamBank AG)

Eine charakteristische Anforderung von Unternehmenssoftware ist, auf Änderungen der Geschäftsprozesse schnell zu reagieren. Gerade im Kreditgeschäft ändern sich sehr häufig die Rahmenbedingungen unter denen eine Bank agieren muss. Bis die Softwaresysteme auf die geänderten Geschäftsprozesse umgestellt sind, vergehen unter Umständen mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate. Eine Lösung für dieses Problem sind Geschäftsregeln (“Business Rules”), die getrennt von der Logik der Anwendungssoftware verwaltet werden. In der TeamBank AG wird seit Mitte Juni eine neue Business Rules Engine namens “Visual Rules” der Firma Bosch Software Innovations verwendet.

In einem praxisorientierten Vortrag beschreiben Alexander Rudat und Daniel Kuhn die Konzepte der Visual Rules Engine und wie diese in die easyCredit Anwendung erfolgreich integriert wurde.

Dienstag, 12. 07. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Agil 2.0: Das Agile Development Framework (ADF)
Golo Roden (Wissensvermittler und Technologieberater für .NET, Codequalität, agile Methoden)

Scrum, XP & Co – bestehende agile Methoden bedienen jeweils verschiedene Zielgruppen und Aspekte der Softwareentwicklung, doch eine einzelne agile Methode genügt in der Praxis häufig nicht. Was also fehlt, ist ein umfassendes Rahmenwerk, das die erfolgreichen Elemente der bestehenden agilen Methoden vereint, das jedoch – wenn erforderlich – auch eigene Pfade einschlägt.

Das Agile Development Framework (ADF) tritt an, dieses Problem zu lösen, indem es Individuen, Teams und Unternehmen während des gesamten Entwicklungsprozesses von qualitativ hochwertiger Software unterstützt, unter Berücksichtigung der einzelnen Rollen und deren jeweiligen Interessen.

Golo Roden (www.goloroden.de) stellt ADF und dessen Konzepte in einem kompakten Überblick vor, zeigt an Hand von praktischen Beispielen den Verlauf des Prozesses von ADF, und beschreibt Migrationspfade von Scrum und XP.

Golo Roden ist freiberuflicher Wissensvermittler und Technologieberater für .NET, Codequalität und agile Methoden. Zu diesen Themen berät er Firmen bei der Evaluierung, Erforschung und Verwendung geeigneter Technologien und Methoden. Darüber hinaus ist er journalistisch für Fachzeitschriften und als Referent und Content Manager für Konferenzen tätig. Für sein qualitativ hochwertiges Engagement in der Community wurde Golo von Microsoft als Most Valuable Professional (MVP) für C# ausgezeichnet.

Donnerstag, 16. 06. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Dependency Injection – The next generation: CDI am Beispiel betrachtet
Werner Eberling (MATHEMA Software GmbH)

Dependency Injection ist im Enterprise-Umfeld nichts wirklich Neues mehr. Mit Version 6 des JEE-Standards hat in diesem Zusammenhang, weitestgehend unbemerkt, eine neue Technologie die JEE-Bühne betreten: “Contexts and Dependency Injection”. Dem ein oder anderen evtl. noch unter dem Namen WebBeans oder als JSR 299 bekannt, vereinheitlicht dieser neue Spross der JEE-Familie u.a. Ansätze wie Komponentisierung und Dependency-Injection über die verschiedenen Schichten der JEE hinweg und bringt dabei verbesserte Typsicherheit und ein übergreifendes Eventing-Modell mit sich.

Dem Konzept: “weniger Folien, mehr Code” folgend, führt dieser Vortrag CDI am konkreten Beispiel vor.

Donnerstag, 19. 05. 2011 ab 18:00 Uhr

Anatomie einer Optimierung
Michael Wiedeking (MATHEMA Software GmbH)

Im Zusammenhang mit dem Unicode und seiner schier unbegrenzten Anzahl kodierter Zeichen stößt man zunehmend auf neuartige Probleme. Was sich nämlich bei ASCII und Latin-1 mit “nur” 256 Zeichen beispielsweise noch relativ einfach mit Bit-Arrays lösen ließ, ist bei mehr als einer Millionen Zeichen nicht mehr akzeptabel. Deshalb wird in diesem Vortrag an einem konkreten Beispiel demonstriert, mit Hilfe welcher Datenstrukturen die mit dem Unicode verbundenen Herausforderungen gemeistert werden können.

Michael Wiedeking ist Gründer und Geschäftsführer der MATHEMA Software GmbH, Veranstalter des Herbstcampus und Herausgeber vom KaffeeKlatsch – dem Magazin rund um Software-Entwicklung. Er ist Java-Programmierer der ersten Stunde, schreibt Artikel und spricht regelmäßig auf Konferenzen. Am liebsten aber “sammelt” er Programmiersprachen und beschäftigt sich mit deren Design und Implementierung.

Donnerstag, 14. 04. 2011 ab 18:30 Uhr

Funktionale Datenstrukturen in Java
Michael Wiedeking (MATHEMA Software GmbH)

Obwohl deutlich älter als die Objektorientierung, erfreut sich das funktionale Paradigma erst neuerdings eines immer größer werdenden Publikums. Scheint es doch – trotz seines eher akademischen Rufes – die kommenden Multithreading-Probleme lösen zu können. Das gilt insbesondere auch für Datenstrukturen, die – unter besonderer Berücksichtigung des Java’schen Memory-Modells – enorme Vorteile bieten.

Dieser Vortrag gibt einen kurzen Einblick, sowohl in das funktionale Paradigma mit seinen klassischen Methoden als auch in das Memory-Modell von Java, und zeigt anhand von theoretischen und praktischen Beispielen, wie man darauf aufbauend Thread-sichere Datenstrukturen in Java bauen kann.

Michael Wiedeking ist Gründer und Geschäftsführer der MATHEMA Software GmbH, Veranstalter des Herbstcampus und Herausgeber vom KaffeeKlatsch – dem Magazin rund um Software-Entwicklung. Er ist Java-Programmierer der ersten Stunde, schreibt Artikel und spricht regelmäßig auf Konferenzen. Am liebsten aber “sammelt” er Programmiersprachen und beschäftigt sich mit deren Design und Implementierung.

Donnerstag, 17. 03. 2011 ab 18:30 Uhr

Ereignishaft – Event-basierte-Architekturen mit OpenSource im Heterogenen Umfeld (Java und .Net)
Thomas Haug (MATHEMA Software GmbH)

Service-orientierte Architekturen (SOA) und Web-Services basieren oftmals auf Remote Procedure Calls (RPC). Der Einsatz von RPCs führt jedoch zu einer direkten Kommunikation und verletzt somit eine der wesentlichen Grundlagen der SOA, nämlich lose Kopplung. Event-basierte Architekturen (EDA) stellen einen höheren Entkopplungsgrad bereit, da alle Kommunikation über einen Vermittler (Broker) abgehandelt wird. Der Broker ist für das Empfangen von Nachrichten und das Weiterleiten an die Empfänger zuständig. Die Enterprise-Integration-Muster beschreiben eine Mustersprache zum Entwurf Ereignis-basierter Systeme.

In diesem Vortrag werden sowohl die zugrunde liegenden Konzepte und die Enterprise-Intergration-Mustersprache anhand vom Open-Source-Framework Apache ActiveMQ im Zusammenspiel mit Apache Camel und Apache NMS im heterogenen Umfeld vorgestellt und gezeigt, welche nicht-funktionalen Eigenschaften – wie Verfügbarkeit und Skalierung – sich durch die Wahl dieses Architektur-Paradigmas umsetzen lassen.

Donnerstag, 17. 02. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Dranbleiben – Continuous Delivery für Java Anwendungen
Axel Fontaine (Axel Fontaine IT Services)

In diesem Vortrag zeigt Axel Fontaine wie man Java Anwendungen mehrmals pro Tag zuverlässig produktiv bringen kann. Reibunglos, schnell und ohne Downtime. Axel begleitet dich auf einer Reise von der Anforderung bis zum Livegang. Der Weg dorthin führt uns über Buildautomatisierung, Testautomatisierung, Deploymentautomatisierung, Deployment ohne Downtime, Branching und mehr…

Von Prinzipien bis zur konkreten Technologie und Open-Source-Lösungen von Heute.

Donnerstag, 20. 01. 2011 ab 18:30 Uhr

Programm

Zeitenwende – Vom Mainframe in die Client-Server-Welt
Matthias Göttler (MATHEMA Software GmbH)

Früher oder später kommt auch für Software der Zeitpunkt, an dem Sie durch ein Nachfolgeprodukt ersetzt werden muss. Je nach verstrichener Lebensdauer der alten Version können dadurch grundlegende Änderungen in der umgebenden Systemlandschaft notwendig werden. Dieser Vortrag berichtet von den Erfahrungen bei der Migration eines Expertensystems von der bisherigen Mainframe-Version zur neuen Java-basierten Client-Server-Architektur.

Märchenstunde – Cucumber
Andreas Schubert (MATHEMA Software GmbH)

Cucumber ist ein auf Ruby basierendes Test-Framework, welches den Ansatz des Behaviour-Driven-Development unterstützt. In einer der menschlichen Sprache angelehnten DSL wird das Verhalten einer Software beschrieben und mittels Cucumber entsprechende Tests generiert und ausgeführt. Die Sprachunterstützung ist dabei nicht auf Ruby beschränkt: Java, .Net, Flex oder Web-Applikationen (egal in welcher Sprache) können unterstützt werden. Dieser Vortrag bietet einen Einblick in Cucumber anhand praktischer Beispiele.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Donnerstag, 16. 12. 2010 ab 18:30 Uhr bis ca. 21:30 Uhr

Programm

Do it yourself – Scrum am eigenen Leib erfahren
Golo Roden (Wissensvermittler und Technologieberater für .NET, Codequalität, agile Methoden)

Agile Methoden und speziell Scrum sind derzeit “in” – schließlich versprechen sie, deutlich flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können, als die klassischen Vorgehensweisen. Doch was genau ist Scrum eigentlich, und wie funktioniert es? Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, und wann eignet sich Scrum überhaupt? Golo Roden stellt Scrum in allen Facetten vor, erläutert neben den theoretischen Grundlagen auch, worauf es in der Praxis ankommt, und diskutiert Fragen zum Einsatz von Scrum.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Donnerstag, 18. 11. 2010 ab 18:30 Uhr

Programm

Ereignishaft – Event-basierte-Architekturen mit OpenSource im Heterogenen Umfeld (Java und .Net)
Thomas Haug (MATHEMA Software GmbH)

Dieser Termin musste leider krankheitsbedingt entfallen.

Donnerstag, 21. 10. 2010 ab 18:30 Uhr

Programm

Do programming models help to solve the multicore menace?
Christoph von Praun (Fachbereich Informatik, Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg)

With the advent of the multicore age, major hardware vendors go beyond their traditional role in engineering high-end compiler technology and engaged in designing and marketing novel models for programming parallel machines. Consider, e.g., Intel’s TBB, NVIDIA’s CUDA, and Sun/Oracle’s strong engagement in transactional memory research. This talk gives an overview of IBM’s contribution to the field: the X10 programming language, its motivation and technology. Finally, we’ll give a more general perspective on the role of programming models in the context of software productivity and quality for multicore architectures.

Christoph von Praun is a faculty member at the Georg-Simon-Ohm University of Applied Sciences in Nuremberg. Prior to that, he was a Research Staff Member at IBM T.J. Watson in Yorktown Heights where he studied efficient synchronization mechanisms for multiprocessor architectures, parallel programming models, and tools that support transactional synchronization. Christoph was a member of the team that designed the programming language X10. He graduated at the Swiss Federal Institute of Technology (ETH). Before joining ETH, he was a Fellow at CERN in Geneva.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Redmine – Projektmanagement für Entwickler
Sebastian Hempel (IT-Consulting Hempel)

Redmine ist ein webbasiertes Projektmanagement-Tool auf Basis von Ruby on Rails. Zentrales Element ist ein Issue-Tracking-System. Mit Tickets werden alle Aufgaben in einem Projekt beschrieben, den Entwicklern zugewiesen und deren Abarbeitung dokumentiert.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Funktionalität von Redmine anhand eines fiktiven Projekts. Ein Schwerpunkt stellt die Integration von Redmine in eclipse über das Mylyn Plugin dar.

Die Folien zu diesem Vortrag finden Sie hier.

Donnerstag, 16. 09. 2010 ab 18:30 Uhr

Programm

Wie vollständig sind Ihre Tests? – Code Coverage in Eclipse
Joachim Hofer (imbus AG)

Beim Entwickeln muss man sich mit wachsender Zahl von Tests die Frage stellen, nach welchen Kriterien bzw. mit welchen Zielen denn die Tests geschrieben werden, oder anders herum, wie gut die Tests eigentlich die Softwarequalität sicherstellen. – Ein häufig hierfür genutztes Kriterium ist die Code Coverage: Die Tests sollen den Code möglichst gut abdecken.

In diesem Vortrag wird zunächst an Hand von konkreten Beispielen beleuchtet, welche Arten von Code Coverage es gibt, und welche Vor- und Nachteile sie allgemein jeweils mit sich bringen. Danach wird auf die Toolunterstützung im Umfeld von Programmiersprachen auf Basis der Java Virtual Machine eingegangen, speziell im Hinblick auf Werkzeuge, die sich in Eclipse integrieren. Hierbei werden an Hand einiger praktischer Beispiele speziell die beiden Eclipse-Plugins EclEmma und eCobertura vorgestellt. Auf die Stärken und Schwächen der beiden Plugins je nach Anwendungsszenario wird detailliert eingegangen.

Donnerstag, 19. 08. 2010 ab 18:30 Uhr

Programm

Scala – Alle Macht den Entwicklern!
Joachim Hofer (imbus AG)

Scala ist eine weitere Programmiersprache auf Basis der Java Virtual Machine. – Langweilig…

Doch halt! Was haben wir denn da?

Einen objektorientiert-funktionalen Mischling? Ein ausgefeiltes Haskelleskes Typsystem, das nichtsdestotrotz Duck-Typing und Monkey-Patching erlaubt? Eigenbau-DSLs mit Compile-Zeit-Prüfung? Ein Concurrency-Konzept, das Spaß macht und schmeckt? Und wo sind eigentlich all die NullPointerExceptions hin? Dieser Vortrag führt an Hand von praktischen Beispielen durch die faszinierende neue Scala-Welt. Damit das Programmieren in Java hinterher richtig wehtut.

Verlosung

Der glückliche Gewinner der Verlosung einer Freikarte für den Herbstcampus ist Michael Burger. Herzlichen Glückwunsch.

Donnerstag, 15. 07. 2010 ab 18:30 Uhr

Programm

Echt Groovy – Ein kurze Einführung in Groovy
Michael Wiedeking (MATHEMA Software GmbH)

Groovy ist eine dynamisch typisierte Sprache für die Java Virtual Machine (JVM) mit Features, auf die Java-Entwickler nur neidisch sein können: Closures, native Syntax für Maps und vieles mehr. So hat sich Groovy – vor allem wegen der uneingeschränkten Integration mit Java – in einigen Bereichen als das “bessere” Java etablieren können. Dieser Vortrag gibt deshalb für neugierige Java-Entwickler eine kleine Einführung in die Stärken und Schwächen von Groovy, stellt dessen Ideen und Prinzipien vor und zeigt, wie man beispielsweise mit Groovy leichter Testen kann.

Real Grails – Projektbericht und Einführung
Jörn Hahn (Freiberuflicher Berater/Trainer)

Einfach und schnell soll die Entwicklung gehen, mit Groovy und Grails, aber ist das Framework auch für richtige Projekte geeignet? Nach einem Überblick und einer kurzen Einführung mit vielen Beispielen zeigt dieser Vortrag wie Grails Spring und Hibernate verwendet, um die Basis für zeitsparende Software-Entwicklung zu legen. Wie es sich mit Grails im Projekt arbeitet, welche Tools sich eignen, was für Fallstricke und Vorteile sich ergeben und was dabei zu beachten ist kommt ebenfalls nicht zu kurz.